Ein Rechen kommt im Laufe einer Gartensaison bei ganz unterschiedlichen Aufgaben zum Einsatz, vom Zusammenziehen von Laub bis zum Ebnen von frisch umgegrabener Erde. Bei all diesen Arbeiten sammelt sich zwischen den Zinken mit der Zeit festsitzende Erde und feuchtes Pflanzenmaterial an, das die Zinken schwerer und die Arbeit spürbar mühsamer macht. Eine regelmäßige Reinigung sorgt dafür, dass der Rechen leicht bleibt und wie am ersten Tag funktioniert.
Zinken für Zinken reinigen
Am einfachsten löst man festsitzende Erde, indem man den Rechen kurz gegen eine feste Kante wie einen Randstein klopft, sodass gröbere Klumpen von selbst abfallen. Für hartnäckigere Reste hilft ein Holzstab oder ein alter Schraubenzieher, mit dem man vorsichtig zwischen den Zinken entlangfährt, ohne diese dabei zu verbiegen. Anschließend spült man den Rechen kurz mit dem Gartenschlauch ab, um auch die letzten feinen Erdreste zu entfernen.
Nach dem Abspülen sollte der Rechen gut abtrocknen, bevor er wieder weggeräumt wird, da feuchtes Metall in einem geschlossenen Schuppen mit der Zeit zu rosten beginnt. Ein Tuch zum kurzen Abwischen reicht meist schon aus, gefolgt von ein paar Minuten an der frischen Luft, bis keine Feuchtigkeit mehr zu erkennen ist. Wer den Rechen danach hängend aufbewahrt, schont zudem die Zinken, die beim Anlehnen an eine Wand leicht verbiegen können.
Bei einem Rechen mit Holzstiel lohnt sich zusätzlich ein kurzer Blick auf das Holz selbst, das durch häufigen Kontakt mit feuchter Erde austrocknen oder splittern kann. Ein dünner Film aus Leinöl, gelegentlich aufgetragen, hält das Holz geschmeidig und verhindert, dass sich Risse bilden, die später unangenehm in der Hand liegen.
Ein sauberer, leichtgängiger Rechen macht die Gartenarbeit spürbar angenehmer, egal ob es um das Zusammenziehen von Herbstlaub oder das Ebnen eines neuen Beetes geht. Die paar Minuten Pflege nach jedem größeren Einsatz zahlen sich über die ganze Saison hinweg klar aus.